Die Rückkehr der Göttin

Die Rückkehr der Göttin – Wiederkehr feministischer Spiritualität

“Religion in ihrem ursprünglichsten und wahrhaftigsten Sinn ist das Leben und Praktizieren von spirituellen Grundsätzen, die die Natur und alle ihre Lebewesen achten, während wir nach den Sternen greifen…“ (Suzanne Corbie)

Spiritualität und spirituelle Praktiken gehören für mich gemeinsam mit vielen anderen Dingen zu einem erfüllten und gelungenem Leben und zu seelischer Entwicklung und Gesundheit.Echte Spiritualität ist für mich zutiefst politisch und feministisch, weil sie die gleichen Rechte und Lebensräume für alle einfordert, weil sie führen und rück binden will ohne zu manipulieren und weil sie alle Wesen als gleichberechtigt sieht. Die eigene zutiefst persönliche Erfahrung, die in der Meditation, im Traum, in der Geistreise und im Ritual gemacht wird, ist das was von wirklicher Bedeutung ist und als persönliche spirituelle Wahrheit erfahren und angenommen werden kann. Hier kann es ein tiefes Bedürfnis und manchmal auch eine Notwendigkeit für Menschen sein, auf diesem Weg begleitet zu werden.
Die Rückkehr der Göttin steht für mich für einen neuen, weiblichen Zugang zu Spiritualität, die in der Einheit mit der Natur und allen Lebewesen existieren und diesen schützen möchte und die die Existenz aller Dinge als ständigen Wechsel aus Werden und Vergehen in Form einer Lebensspirale sieht. Das Wissen darüber ist tief in uns, wir finden es in uns selbst, in unseren Träumen und inneren Bildern, in der Natur, in Mythen und Märchen, in den alten okkulten Lehren und dem Wissen der „alten Wege“, wie das Neuheidentum (Englisch: Paganism) und der Schamanismus. Ein eigener spiritueller Weg erfordert Mut und Einweihung und dafür benötigen wir auch Begleitung und Gemeinschaft. Ich habe meine Ausbildung bei einer Lehrerin und Hohepriesterin, Suzanne Corbie in England gemacht, wo ich das keltisch-europäische Rad der Jahreszeiten als Symbol für die immer wiederkehrenden Zyklen der Natur und die vielen verschiedenen Göttinnen, deren archetypisches Wissen und individuellen Weisheiten und Botschaften kennenlernen und erfahren durfte. 2016 habe ich meine Initiation als Priesterin der Göttin erhalten und trage nun als zweiten Namen den Namen meiner Matron-Goddess Morrigan, eine irische Göttin (siehe  Aktuelles). Auch habe ich mich einer Gemeinschaft von Frauen angeschlossen, die einen Göttinnentempel in Wien in der Tradition des „Goddess temple“ in Glastonbury (UK) gründen wollen, wo ein Raum für „Die Göttin“ entstehen soll, wo unter anderem regelmäßige Rituale durchgeführt werden.